Dauerhaft gegen Salzwasser

ArcelorMittal hat korrosionsmindernden Stahlsorten für Spundwände entwickelt, sie sind eine Bereicherung bei der Planung neuer Kaimauern.

Beim Bau von Kaimauern kommen Stahlspundbohlen seit hundert Jahren zum Einsatz – sie sind kostengünstig und zuverlässig. Ein Aspekt, den die Planungsingenieure und Hafenbehörden stets im Blick haben, ist natürlich die Dauerhaftigkeit der Mauern. Doch ungeschützter Stahl korrodiert im Wasser, die Mauern werden mit der Zeit dünner – ein Vorgang, dem man bei ArcelorMittal mit technischem Know-how entgegenzuwirken weiß: AMLoCor, ArcelorMittal’s neue korrosionsmindernden Stahlsorten, sind eine Bereicherung bei der Planung neuer Kaimauern.

Der Hauptvorteil von AMLoCor besteht in der spürbaren Verringerung der Korrosionsraten in der Niedrigwasserzone und in der Unterwasserzone. Feldversuche zeigen, dass der Wanddickenverlust bei AMLoCor je nach Beanspruchungszone um das 3- bis 5-fache geringer ist als bei Standardspundwandstählen. Im Vergleich zur ungeschützten Stahlspundwandlösung aus Standard-Stählen lässt sich mit dem Einsatz von AMLoCor außerdem spürbar Stahlgewicht sparen. Zudem bietet AMLoCor Schutz vor mikrobiell induzierter Korrosion (MIC), bei der Bakterien den Lochfraß in der Niedrigwasserzone fördern. Eine Analyse der Umweltwirkung hat zudem gezeigt, dass die Verwendung von AMLoCor eine sehr umweltfreundliche Lösung ist.



Die mechanischen Eigenschaften der AMLoCor-Stahlsorten sind absolut gleichwertig zu den normalen Spundwandsorten. So können die Bemessungswiderstände gemäß den für Spundwandkonstruktionen gültigen Bemessungsnormen (z.B. die DIN EN 1993-5) ermittelt werden.

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