13.01.2017 | ArcelorMittal Duisburg

Neue Ausbildungs-Werkstatt in Duisburg

Kurze Wege, modernere Ausrüstung und viel Praxisübungen – all das bietet die neue Ausbildungswerkstatt bei ArcelorMittal Duisburg, in die das Werk rund eine Million Euro gesteckt hat.

Ausbildung auf 800 Quadratmetern

Die 73 angehenden Industrie- und Verfahrensmechaniker sowie Elektroniker für Betriebstechnik von ArcelorMittal Duisburg haben im Dezember eine neue Ausbildungswerkstatt bezogen. Sie ist mit 800 Quadratmetern genauso groß wie ein Handballfeld und wurde in einem Jahr fertiggestellt.

Der Umzug der Ausbildung von Hochfeld nach Ruhrort war nötig, weil die Drahtproduktion schon seit einiger Zeit auf der neuen Drahtstraße läuft und dort die meisten Mitarbeiter – also auch die praktischen Ausbilder und die Ausbildungsanlagen – beschäftigt sind. Außerdem sind die Wege nun viel kürzer. Jens Prause, Ausbilder der Industriemechaniker, sagte dazu im Interview mit der WAZ: „Endlich können wir hier zentral im Betrieb bleiben und müssen keine langen Wege mehr zurücklegen.“ Die Ausbildung des Nachwuchses, das weiß auch der Betriebsrat, ist bei einem Altersdurchschnitt von 49 Jahren eine besondere Zukunftsaufgabe.

Die neue Lehrwerkstatt bietet unter anderem Fräs- und Drehbänke, einen Schaltübungsraum mit einer Simulationsanlage, ein Miniatur-Bohrwerk. Hier können sowohl handwerkliche Fähigkeiten wie die Anpassung von Werkstücken als auch IKT-Fertigkeiten wie das Programmieren von Anlagen erlernt und trainiert werden.

82 Azubis bei ArcelorMittal Duisburg

Seit mehr als 15 Jahren bildet ArcelorMittal Duisburg aus. Von den 82 Auszubildenden erlernen 73 einen technischen Beruf. Unter den technischen Azubis gibt es derzeit 2 Frauen. 2017 beenden insgesamt 12 Azubis die Ausbildung.

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