Hamburg

Projekt H2H (Wasserstoff für Hamburg)
Im Rahmen des Projekts H2H will ArcelorMittal erstmals Wasserstoff großtechnisch einsetzen, um so genannten Eisenschwamm (direktreduziertes Eisenerz, Direct Reduced Iron=DRI) für den Stahlproduktionsprozess zu erzeugen. Zu diesem Zweck wird ArcelorMittal eine weitere Direktreduktionsanlage im Hamburger Werk bauen. Zudem legt man in Hamburg mit der Aufbereitung von Nebenprodukten aus der Stahlproduktion zu Splitt und Schotter viel Wert auf eine optimale Kreislaufwirtschaft.

Nächste Schritte:

  1. H2First: DRI-Demonstrationsanlage mit H2
  2. H2Green: Grüner Wasserstoff in der Demonstrationsanlage
  3. H2Ready: Umstellung DRI-Bestandsanlage auf H2
  4. Green100: Strom und Erdgas klimaneutral ersetzen

Ziel:
Grüner Stahl mit der Direktionsanlage in Hamburg

  • Energieversorgung zu 100 Prozent auf Erneuerbare umgestellt
  • Grüner Wasserstoff für insgesamt 900.000 Tonnen Eisenschwamm aus Hamburg
  • Versorgung des Standorts Duisburg per Zug mit grünem Hamburger Eisenschwamm, der dort in einem neuen Elektrolichtbogenofen verarbeitet wird.
  • Ab 2030 jährlich eine Million Tonnen Stahl in Hamburg und Duisburg klimaneutral
  • Circa 2,5 Millionen Tonnen direkte CO2 -Emissionen werden pro Jahr eingespart