Es kommt auf die Menschen an

Für Profilstahl Delitzsch steht der persönliche Kontakt mit Kunden und Lieferanten an erster Stelle


Delitzsch liefert Blankstahl in verschiedenen Qualitäten – vom Vierkantstahl bis zu kaltgezogenen Spezialprofilen, von Automatenstählen bis Werkzeugstählen.

Im beruflichen Kontext geht es oft darum, Herausforderungen zu meistern und Kompromisse einzugehen – besonders dann, wenn es mal schnell gehen muss. Dass die Prozesse in einem großen Konzern wie ArcelorMittal einiger Abstimmung bedürfen, ist dafür nicht immer förderlich. Dass die Mitarbeiter*innen in der Kundenberatung aber immer versuchen, eine für alle Seiten praktikable Lösung zu finden, weiß der Profilstahlhersteller Delitzsch sehr zu schätzen – denn letztendlich kommt es immer auf die Menschen an.

Profilstahl Delitzsch ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Nordsachsen. Seit der Gründung 1993 liegt der Fokus der Blankstahlzieherei auf Norm- und Sonderabmessungen.

Das Spezialgebiet von Delitzsch ist Profilstahl nach speziellen, individuellen Anforderungen – nahezu jede Zeichnung kann für den Kunden umgesetzt werden. Darauf liegt der Fokus im gesamten Unternehmen: Die Wünsche der Kunden möglich machen. „Das ist unsere größte Motivation“, sagt Geschäftsführer Rolf Lüdenbach. „Qualität, Flexibilität, Termintreue und Zuverlässigkeit sind dafür von höchster Priorität – und das erwarten auch wir als Kunde von ArcelorMittal.“

Lüdenbach weiß vor allem den Einsatz der zuständigen Mitarbeiter*innen sehr zu schätzen, denn die Wege in einem Großkonzern sind lang. Die Kundenberater* innen machen trotzdem vieles möglich. Mit einigen von ihnen ist der Geschäftsführer schon seit vielen Jahren in Kontakt – und dies auch schon in seiner vorherigen Position bei einem anderen Unternehmen.

Auch von ArcelorMittal-Seite wird die Zusammenarbeit als persönlich, unkompliziert und vertrauensvoll beschrieben. „Man kennt sich“, sagt Mark Brunner vom technischen Kundenservice in Hamburg. Ungefähr 12 Tonnen Stahl bezieht der Kunde pro Lieferung. Diese wird immer zielgerichtet bestellt und geliefert, um dem Anspruch der Flexibilität gerecht zu werden. „Und letztendlich geht es doch immer um die Menschen, mit denen man zu tun hat – wie überall im Leben“, fasst Lüdenbach die Geschäftsbeziehung zusammen.

Die Menschen – das sind nicht nur Kunden und Zulieferer, sondern vor allem auch die Mitarbeitenden im Betrieb. Durch die überschaubare Mitarbeiteranzahl sind die Wege kurz – statt interner Meeting-Marathons liegt der Fokus ganz klar auf der Kommunikation mit den Kunden. „Wir arbeiten Hand in Hand, ich kenne jeden der 37 Beschäftigten und deren Stärken und Schwächen“, sagt der Geschäftsführer.

Hand in Hand zu arbeiten ist zwar durch die aktuellen Hygieneregeln nicht wörtlich zu nehmen. Doch die enge Zusammenarbeit in den Teams leidet nicht im Geringsten darunter. Denn die Mitarbeitenden kennen sich gut. Sie sind oft ihr ganzes Arbeitsleben lang bei Delitzsch beschäftigt und verfügen über die entsprechenden Erfahrungswerte und das nötige Know-how. Jede*r weiß genau, was zu tun ist – ein Erfolgsgarant seit vielen Jahren.

Aktuell ist die Unternehmensführung dabei, motivierte, junge Leute für das Unternehmen zu akquirieren und die Mitarbeiterstruktur entsprechend zu verjüngen. Das liegt hauptsächlich daran, dass sich viele der alteingesessenen Mitarbeiter*innen nach und nach in den Ruhestand verabschieden.

Im Büro sieht das bereits etwas anders aus: Ein junges Team und der erfahrene Geschäftsführer sorgen für die gute Mischung aus Erfahrung und neuen Ideen. Das hat auch mit der Übernahme durch die HM-Stahlvertriebs-GmbH vor drei Jahren zu tun. Das Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg zählt zu den großen Blank- und Edelbaustahlhändlern in Süddeutschland.

Der Fokus liegt nach der Übernahme auf Modernisierung. Der aktuelle Geschäftsführer ist nur übergangsweise in seiner Position – der Hauptgrund dafür ist sein umfangreicher Erfahrungsschatz.

Die Modernisierung impliziert dabei aber nicht nur technische Aspekte, Baumaßnahmen und Investitionen. Auch das Thema Mitarbeitergesundheit soll künftig noch mehr in den Fokus rücken. Derzeit erarbeitet die Geschäftsführung in enger Abstimmung mit einer örtlichen Krankenkasse ein entsprechendes Konzept. Gesundheitsprogramme wie Rückenschule, Yoga oder Ernährungsberatung sollen ein fester Bestandteil im Arbeitsalltag werden.

Die Investitionen und Konzepte sind fest eingeplant, die Budgets dafür sind vergeben – doch COVID-19 und die Auswirkungen des Virus bremsen aktuell die Umsetzung. Alle Kunden des Profilstahl-Herstellers sind betroffen, die Auswirkungen, die die Pandemie auf Profilstahl Delitzsch hat, sind derzeit kaum abzuschätzen. „Es kommen große Herausforderungen aus uns zu – das ist unumgänglich. Diesen müssen wir uns stellen. Mit erhobenem Kopf. Und das machen wir.“ Bei Delitzsch – und in der ganzen Industrie – geht es jetzt und in den kommenden Monaten darum, die Weichen für die Zukunft zu stellen – denn nur so kann man den Weg aus der Krise gehen und auch in Zukunft weiter Bestand haben.


Nahezu jeden Kundenwunsch mit dazugehöriger Zeichnung kann Profilstahl Delitzsch realisieren.