Stahl für weiße Ware

In nahezu jedem Haushalt findet man Geräte, die zur Weißen Ware gehören: Kühlschränke, Herde, Gefriertruhen, Spülmaschinen, Trockner, Waschmaschinen oder Dunstabzugshauben etwa.

Weiße und Braune Ware

Der Begriff „Weiße Ware" stammt aus den Zeiten, in denen es noch keine Ein- oder Unterbau-Geräte gab und jedes dieser Haushaltsgeräte in pflegeleichtes, weiß emailliertes Korsett gehüllt war. Gleiches gilt für Produkte aus der Unterhaltungselektronik vom Fernseher bis zum Radio: Nur die wenigsten davon sind heute noch braun, auch wenn sie unter ‚Brauner Ware' eingeordnet werden. Für beide Produktbereiche wird bei der Herstellung Stahl benötigt. Gleiches gilt für Sanitärprodukte wie Badewannen, Duschwannen und Waschbecken, die ähnlich wie bei der Weißen Ware - sofern nicht aus Acryl – aus emaillierfähigem Stahl hergestellt werden.

Industriebedarf

In der Kölner Verkaufsagentur für Industriebedarf in Deutschland, genauer im Segment Home Appliances / Sanitary Equipment, laufen die Fäden für diese Produkte respektive Kundenbedarfe zusammen. Hier werden zentral die sogenannten Key-Accounts, zu denen beispielsweise die BSH Hausgeräte gehört, betreut und verwaltet.

Langjährige Kunden

Nahezu 95 Prozent aller Kunden für die Weiße Ware sind im Übrigen langjährige Partner des Unternehmens, teilweise zurückgehend bis in die 70er Jahre. Wir schließen mit unseren Kunden in der Regel Langfristverträge ab, was für ArcelorMittal als auch den Verbraucher neben fixierten Konditionen ein hohes Maß an Planungs- und Liefersicherheiten bietet.

Rollierende Bedarfsdeckung, hohe Qualitätsansprüche

Insgesamt ist man hier nicht unähnlich zur Automobilindustrie aufgestellt, die vergleichbare Bedingungen beispielsweise hinsichtlich Materialbevorratung und der Anlieferung Just-in-time stellen. Ein wesentliches Merkmal ist hierbei die Abwicklung und Belieferung über das sogenannte Lieferplansystem, in dem rollierend die Bedarfe direkt vom Kunden ins ArcelorMittal SAP-System eingespeist werden. Die hohen Qualitätsansprüche seitens unserer Kunden als auch die Produktvielfalt, welche sich nahezu über die gesamte Angebotspalette erstreckt, sind weitere Bedarfsattribute. Benötigt werden sowohl Basisqualitäten, sogenannte „Commodities", aber auch hochwertige Produkte wie Aluzinc und unser Xcellook, das beispielsweise seinen Einsatz bei der Kühlschrankproduktion in Südamerika findet.

Bis zu zehn verschiedene Güten

„Wir beliefern unsere Kunden je nach dessen zu produzierendem Endprodukt mit den unterschiedlichsten Flachstahlgüten," sagt Salesmanager Thomas Quattelbaum. „Und das können bei einem Großgerät schon mal fünf bis zehn verschiedene Basisqualitäten sein."