Langstahlprodukte in ihrem Fahrzeug

ArcelorMittal, weltweit anerkannt als Flachstahlanbieter, erfüllt alle Anforderungen bezüglich Sicherheit, Gewichtseinsparung und Ästhetik im Automobilbereich. Wussten Sie, dass die Mehrzahl der Automobilhersteller ArcelorMittal aufgrund der Qualität und Leistungsfähigkeit seiner Langprodukte auch hierfür als Lieferant ausgewählt hat?

Was passiert mit dem Stabstahl (rund/quadratisch) und Walzdraht aus unseren Werken?

Diese Produkte werden hauptsächlich zu Teilen oder Komponenten umgeformt, welche unter anderem im Energiesektor, im Maschinenbau, in der Bauindustrie, aber vor allem auch im Automobilbereich zum Einsatz kommen. In diesem Artikel widmen wir uns dem PKW-Bereich: Im Schnitt befinden sich 165 kg Langprodukte in einem PKW. Hierbei handelt es sich um geschmiedete, zerspante, kaltgestauchte, wärmebehandelte, gewalzte sowie gezogene Teile.

Wenn ein Fahrzeug sich in Bewegung setzt, so wird dies, abgesehen vom Brennsto, zu einem Großteil durch Langprodukte ermöglicht: Motor, Getriebe, Antriebsstrang, Lenkung und die Aufhängung sind Hauptanwendungsbereiche unserer Produkte.

Nachfolgend eine kleine Auflistung mit einigen Beispielen. Selbst ohne ein Autonarr zu sein, sind Ihnen sicher viele dieser Teile nicht unbekannt. Es handelt sich um Kurbelwellen, Pleuelstangen, Einspritzdüsen, Befestigungsschrauben für den Motorbereich, Getriebewellen, Ritzel, Radnaben, Tellerräder, Lenkung, Achs- und Kupplungsfedern, Kugelbolzen, Radkappen, Radmuttern, Flanschwellen, Kugellager, Seilzüge, Antriebswellen, Scheibenwischerarme, Reifencord uvm.

Auf den Bildern unten sehen Sie einige der Teile, die aus Vormaterial unserer Werke in Duisburg, Hamburg, Warschau, Gandrange, Veriña und Révigny stammen.

Kurzum, ohne Stahl wäre unsere Mobilität erheblich eingeschränkt. Und auch wenn es im Bereich der alternativen Antriebstechniken stetige und immer serienreifere Weiterentwicklungen gibt, so wird Stahl noch über Jahrzehnte hinweg ein unumgängliches Material im Automobilbau bleiben. Um die Zusammenarbeit von ArcelorMittal mit den Automobilherstellern stetig zu verbessern und unsere Präsenz in diesem stark umkämpften Markt zu festigen, wurde 2012 unter Leitung von André Fontaine (Marketingdirektor ArcelorMittal Long Products) die “Automotive Initiative” ins Leben gerufen.

Hamburg

In Hamburg entsteht vor allem gewalzter Draht, der für den Automotive-Bereich in Drahtziehereien zu Seilen für Bowdenzüge und Kunststo ummantelte Stahl-Spiralen verarbeitet wird, die wiederum als Hüllen für Brems- und Schaltzüge dienen. Daneben entstehen mit dem Hamburger Draht so genannte Draht-Gestricke, aus denen etwa Distanz-, Dämpfungssowie Axiallagerringe hergestellt werden. Auch Einlegedrähte für Autositze gehören zu den Produkten, für die der Hamburger Stahl die Grundlage bildet.

Duisburg

Aus den Duisburger Knüppeln entsteht eine große Vielfalt an Autoteilen. Dazu gehören Produkte, die in Gesenkschmieden hergestellt werden wie etwa Motorenteile, Kurbelwellen, Kolben, Wellen oder Zahnräder für den Getriebebau sowie Fahrwerkteile wie Achsschenkel oder Achsen. Dabei kommt eine Vielzahl verschiedener Stahlsorten zur Anwendung. Duisburg liefert zudem Federstähle für Achs- und Kupplungsfedern, ferner Ventilfederdraht, außerdem Kaltstauchgüten, aus denen Schrauben hergestellt werden, die ebenfalls beim Fahrzeugbau Verwendung finden. Praktisch alle großen Automobil- und LKW-Hersteller in Deutschland verwenden Stahl von ArcelorMittal.