Kampf gegen Corona: Mehr als hundert Jahre Expertise nutzen

ArcelorMittal-Kunde VIESSMANN baut Luftaustauschanlagen für Schulen und öffentliche Einrichtungen


Mit dem neuen Lüftungsgerät in einem Unterrichtsraum der Wildunger Holzfachschule: (v.l.) Schulleiter Hermann Hubing, sein Stellvertreter Andreas Bognanni und Tim Leonhäuser (VIESSMANN Systemtechnik).

Seit über einem Jahr ist das Coronavirus ein ständiger Begleiter. Die ganze Welt erlebt Einschränkungen und versucht, sich an die neue Normalität zu gewöhnen. ArcelorMittal-Kunde VIESSMANN geht einen Schritt weiter und leistet durch seine Luftaustauschanlagen einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von Covid-19. Damit unverzichtbare Arbeit in öffentlichen Einrichtungen und besonders der Unterricht an Schulen in Zukunft gesichert werden kann, nutzt das Familienunternehmen seine über hundertjährige Expertise und baut effektive Lufttauschanlagen zur Eindämmung der Pandemie.

Für die Herstellung einer Vitovent 200-P-Luftfilteranlage werden ungefähr 300 Kilogramm Stahl benötigt – dieser Stahl wird bei ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt produziert. Im November kündigte VIESSMANN an, die ersten 50 Luftreinigungsgeräte an Schulen und soziale Einrichtungen zu spenden und die Kosten der Installation vollständig zu übernehmen. Um diese und weitere Luftreinigungsgeräte anzufertigen und dieses Versprechen halten zu können, hat das Unternehmen einen Sonderauftrag über 300 Tonnen HDG-Stahl für das „Sonderprojekt VI School“ abgeschlossen. Durch diesen zusätzlichen Auftrag konnten bereits etliche Schulen mit den VIESSMANN-Lösungen versorgt werden.

„Es ist schön zu sehen, wie unser Kunde – mit dem uns eine jahrelange Partnerschaft verbindet – sein Know-how nutzt, um die Gesellschaft zu unterstützen und einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen Covid-19 zu leisten“, sagt Achim Meier, der zuständige Segmentmanager von ArcelorMittal Flat Products. „Wir sind sehr stolz, mit unserem Stahl ein Teil dieser guten Sache zu sein.“

Hybride Geräte: Frischluft und Luftreinigung in einem

Bei den neuen Luftreinigungsgeräten der VIESSMANN-Gruppe handelt es sich um hybride Lüftungsgeräte, die Räume dauerhaft mit Frischluft versorgen und gleichzeitig eine Luftreinigung vornehmen. Der Vitovent 200-P nutzt dafür das sogenannte Quellluftprinzip: Mittels einer Frischluftzufuhr am Boden und körpereigener Auftriebsströmung ist eine direkte und permanente Luftzirkulation gewährleistet. Verbrauchte Luft steigt nach oben, wird in das Gerät geführt, dort gereinigt und als Frischluft am Boden wieder in den Raum abgegeben. Dabei sorgt die permanente Wärme- und Feuchterückgewinnung für eine gute Luftqualität. Mit Hilfe der durchgehenden Luftzirkulation werden Aerosole reduziert und geschlossene Räume mit frischer Außenluft versorgt. Das garantiert den bestmöglichen Schutz vor einer Virus-Ansteckung.

Das Gerät punktet dabei nicht nur durch platzsparendes und optisch ansprechendes Design, sondern auch durch eine geräuscharme Arbeitsweise. Gerade für Schulen ein wichtiger Aspekt, denn die Schülerinnen und Schüler sollen ungestört und konzentriert lernen und arbeiten können.

Bereits zu Beginn der Pandemie hatte VIESSMANN durch die rasche Entwicklung und Bereitstellung von Beatmungsgeräten einen Beitrag zur gesellschaftlichen Verantwortung geleistet. Wenn jede und jeder Einzelne die eigene Verantwortung erkennt und sein Know-how nutzt, können effektive Mittel zum Kampf gegen das Virus entwickelt werden.