Wirtschaftsdialog bei ArcelorMittal Duisburg

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link und GFW-Chef Ralf Meurer im Wirtschaftsdialog bei ArcelorMittal Duisburg

Duisburgs Stadtoberhaupt Sören Link besuchte am 9. Februar ArcelorMittal Duisburg im Rahmen des Wirtschaftsdialogs, um sich die Ausbildungsmöglichkeiten anzuschauen.

10 aus 500: begehrte Ausbildungsplätze bei ArcelorMittal Duisburg

Die erfolgreichsten zehn von etwa 500 Bewerbern können nach dem Auswahlprozess ihre berufliche Laufbahn bei ArcelorMittal in Duisburg beginnen. Sie werden zu Industrie- oder Verfahrensmechanikern, Elektrikern für Betriebstechnik, Werkstoffprüfern oder Industriekaufleuten sowie Fachinformatikern ausgebildet. 76 Auszubildende zählte ArcelorMittal in Duisburg Ende Januar 2018, die bei erfolgreichem Abschluss grundsätzlich übernommen werden.

Qualität gewährleisten

Paul Tetteroo, Vorsitzender der Geschäftsführung von ArcelorMittal Hochfeld GmbH, ArcelorMittal Duisburg Service GmbH und ArcelorMittal Duisburg GmbH, berichtete über den erzielten Konsens bei der Ausbildung, der allen Beteiligten bis 2022 Sicherheit und Stabilität verschafft, um sich mit ganzer Kraft für das Unternehmen einzusetzen. „In unserem Duisburger Werk wird Stahl höchster Qualität produziert. Von Menschen, die ihr Handwerk von der Pike auf erlernen und sich stetig weiterbilden. Nur so können wir die Güte unseres Rohstoffs gewährleisten; nur so bleiben wir auch künftig marktfähig gegenüber Mitbewerbern", begründete er die Vorteile.

Kooperationen mit Schulen und Hochschulen

Laut Arbeitsdirektor Michael Maas liegt das Durchschnittsalter der Mitarbeiter bei 49 Jahren. „Wenn wir im eigenen Unternehmen ausbilden, wissen wir, dass wir morgen unsere Qualitätsansprüche am Markt werden behaupten können.", sagte er. Gute Kooperationen mit Schulen, Kontakte zu Studienabbrechern und die Möglichkeit, als Werksstudent die Bachelor- und Masterarbeit zu schreiben, machen das Konzept von ArcelorMittal Duisburg im Kern aus.

Starker Sozialdialog

Weil Duisburg ein großer Stahlstandort ist und der Sozialdialog gepflegt wird, war es dem Bürgermeister wichtig, sowohl mit dem Management als auch mit den Arbeitnehmervertretern ins Gespräch zu kommen. „Die ‚Metaller' verfügen traditionell über starke Gewerkschaften. Und das ist auch gut so, wurde hier doch bereits in Vergangenheit und Gegenwart daran geschraubt, Beschäftigung und Ausbildung fit für die Zukunft zu machen – gemeinsam und konstruktiv." Aus seiner Sicht, habe der Stahl noch immer Strahlkraft - „die Stahlindustrie ist und bleibt wichtig für unsere Stadt." Daher freue er sich umso mehr über die überaus guten Vorjahreszahlen des Konzerns, so Link weiter.

Offenes Ohr für den Stahl

Betriebsrat Wolfgang Kleber weiß es zu schätzen, dass Stadtspitze, Politik und Wirtschaftsförderung im Gespräch bleiben und ein offenes Ohr für die Belange haben. „Wir haben hier im Betrieb schon eine Menge erreichen können und noch viel vor. Die Belegschaft kann auf uns bauen. Auch wissen wir es zu schätzen, dass Stadtspitze, Politik und Wirtschaftsförderung mit uns im Gespräch bleiben und ein offenes Ohr für unsere Belange haben. Wir ziehen hier an einem Strang und glauben fest an diesen Standort, für den wir uns einsetzen."