14.11.2025 | ArcelorMittal Deutschland

Stellungnahme zur ARD-Dokumentation „Verschollen“

ArcelorMittal Deutschland weist die Behauptungen und Unterstellungen in der ARD-Dokumentation „Verschollen“, die am 12. November 2025 ausgestrahlt wurde, entschieden zurück.

Die Sendung war nicht nur schlecht recherchiert, sondern ist auch irreführend und falsch. Sie versuchte, einen Zusammenhang zwischen der Produktion von Biokohle durch das brasilianische Stahlunternehmen Gerdau und der Produktion von CO2-reduziertem Stahl in unserem Werk in Hamburg herzustellen – ein Zusammenhang, der schlichtweg nicht existiert.

ArcelorMittal Hamburg kauft keine Eisenerzpellets von Gerdau. Diese Tatsache hätte leicht überprüft werden können, wenn die Produzenten diese Frage während der Dreharbeiten in Hamburg gestellt hätten. Stattdessen entschieden sie sich dafür, eine falsche Darstellung aufzubauen, die darauf basiert, dass sie während der Dreharbeiten in unserem Werk in Hamburg ein Gerdau-Logo gesehen haben. Ein Logo, das auf einem Informationsmonitor zu sehen war, auf dem lediglich ein von Gerdau produziertes Arbeitssicherheitsvideo gezeigt wurde.

Diese Dokumentation stellt sich für uns als ein Versuch dar, etwas aufzubauschen und die Realität zu verzerren. Das schadet echten Fortschritten in Richtung einer nachhaltigen Stahlherstellung.

Ergänzung am 25. November 2025
Wir haben der ARD unsere Bedenken bezüglich der Dokumentation mitgeteilt. Die ARD hat bestätigt, dass sie nicht die Absicht hatte, zu behaupten, dass ArcelorMittal Eisenerzpellets von Gerdau verwendet oder zur Abholzung in Brasilien beiträgt.

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